19.02.2010 - Erfolgreicher Auftakt beim Champions Cup ins Wettkampfjahr

BKJ zeigt beim Champions Cup am 23.01.2010 gute Leistungen – Zwei Titel

Zwei Siege, einen zweiten und einen dritten Platz holten die Kaderathleten der BKJ jüngst beim Austrian Karate Champions Cup in Hard bei Bregenz. Zu überzeugen wussten vor allem die beiden Duracher Annalena Steidle und Philipp Amman sowie Lisa Schmid vom 1. Kemptener Karate Dojo. Damit der Weg zum Turnier in der Früh nicht so weit war, traf sich die BKJ mit Kumite-Trainer Siggi Drexel bereits am Freitag, um gemeinsam zu trainieren und im Landesleistungszentrum in Kempten zu übernachten. Am Samstagmorgen fuhren alle gemeinsam nach Hard.

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Gleich zu Beginn des Turniers mussten Annalena und Philipp auf die Tatami. Sie starteten bei den Jugendlichen in der Kata. Die 14-jährige Annalena besiegte gewann alle ihre Vorrundenduelle knapp gegen Gegnerinnen aus Luxemburg und der Schweiz. Im Poolfinale traf sie auf Isabella Raffa aus Baden-Württemberg. Mit 4:1 gewann sie das Duell und stand so im Finale gegen eine Schweizerin. Mit der Kata Kanku-Sho konnte sie drei der fünf Kampfrichter überzeugen und gewann das mit zehn Nationen hochkarätig besetzte Turnier. Annalenas Vereinskamerad Philipp stand ihr in fast nichts nach. Er besiegte zum Auftakt die Schweizer Marc Meylan und Lukas Inauen mit 3:0 und 2:1. Gegen den späteren Sieger, Luca Bernasconie, zog der Duracher dann den kürzeren, konnte sich durch zwei Siege in der Trostrunde aber noch den dritten Rang erkämpfen.

Was er in Kata nicht ganz schaffte, machte Philipp im Kumite in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm perfekt. Er gewann sein erstes Duell klar mit 7:0 gegen einen Schweizer. In der zweiten Runde siegte er gegen Matthias Dieterle aus Villingen knapp mit 5:4 und stand im Poolfinale. Dort setzte er sich mit 7:4 durch und zog ins Finale ein, wo er auf den Deutschen Felix Peschau traf. In einem spannenden Kampf konnte sich Philipp letztendlich mit 5:4 durchsetzen und holte sich den Sieg.

Bis ins Finale konnte sich auch Lisa Schmid vom 1. KD Kempten bei den Jugendlichen bis 54 Kilogramm vorkämpfen. Sie setzte sich in der ersten Runde mit 8:5 gegen eine Österreicherin durch. Im zweiten Kampf besiegte sie eine Schweizerin mit 6:3. Im Poolfinale ließ sie Isabella Raffa aus Baden-Württemberg keine Chance und zog mit einem 6:1-Sieg ins Finale ein. Dort wartete die Lokalmatadorin Rebecca Rieder. Die beiden schenkten sich nichts, am Ende musste Lisa sich jedoch denkbar knapp mit 5:6 geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz bewies die Allgäuerin aber einmal mehr ihre internationale Klasse.

Eine weitere gute Platzierung schaffte auch Annalena Steidle bei den Jugendlichen plus 54 Kilogramm. Die 14-Jährige kämpfte sich durch Siege über eine Französin (2:1), eine Schweizerin (2:0) und eine Deutsche (6:2) bis ins Poolfinale vor. Dort musste sie sich jedoch Lis Dostert aus Luxemburg klar geschlagen geben. In der Trostrunde verlor Annalena dann mit 1:3 gegen eine Schweizerin und wurde so gute fünfte.

David Jobst kämpfte bei den Jugendlichen bis 63 Kilogramm. Er musste sich leider früh geschlagen geben, kam aber noch in die Trostrunde. Dort besiegte er zuerst einen Schweizer nach Kampfrichterentscheid. Im nächsten Kampf unterlag er dann Max Lachmann aus Baden-Württemberg mit 4:0 und beendete das Turnier auf dem siebten Platz. Ebenfalls siebter wurde Marco Hartmann. Er unterlag bei den Junioren plus 68 Kilogramm im ersten Kampf dem späteren zweiten. In der Trostrunde konnte er die erste Begegnung für sich entscheiden, musste sich dann jedoch geschlagen geben.

Gregor Renner gewann bei den Junioren bis 61 Kilogramm den ersten Kampf mit 4:2. In der zweiten Runde schickte er seinen österreichischen Gegner mit 8:0 von der Matte. Im Poolfinale unterlag er dann knapp Jan Fleisch aus Österreich und musste sich auch in der Trostrunde beim Kampf um Platz drei geschlagen geben. Der fünfte Rang ist aber trotzdem ein gutes Ergebnis für Gregor.

Eva Roßner, Alexander Schmitt, Alexander Drechsel, Sebastian Eckel und Mick Staudinger schieden leider vorzeitig aus. Siggi Drexel war aber insgesamt zufrieden mit seinen Schützlingen.

Bericht Melanie Läufle

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