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03.06.2021 - Das Landeskader-Team ist erfolgreich beim Eurocup in Österreich

eurocup 2Raus aus dem Corona-Modus, rein in das Wettkampf-Feeling!

Das bayerische Landeskader-Team zeigt nach der langen Phase der coronabedingten Einschränkungen Charakter: Auf dem Eurocup in Zell am See (Österreich) haben sich die bayerischen Sportler*innen dem internationalen Vergleich gestellt und Stärke bewiesen.

Nach vierzehn Monaten Wettkampfpause ist der bayerische Landeskader mit einem 20-köpfigen Team unter genauer Einhaltung der Corona-Regeln nach Österreich gereist. Der Anspruch der beiden Landestrainer Gerhard Weitmann (Kumite) und Mohammed Abu Wahib (Kata) an die Sportler*innen war dabei klar: Erfahrungen sammeln, sich ausprobieren und endlich wieder Wettkampfluft schnuppern.

Das Team setzte diese Zielsetzung mit Bravour um: Anna Stößel zeigte sich unbeeindruckt von der internationalen Kata-Konkurrenz und sicherte sich die Goldmedaille in der Klasse U16. Über die Trostrunde gewann Anna Braun mit 5:0 und konnte so am Ende Bronze in den Händen halten. In der Kata Leistungsklasse männlich gab es sogar ein bayerisches Finale zwischen unseren bayerischen Bundeskaderathleten und Mitgliedern der Sportfördergruppe der Bayerischen Polizei Lukas Grimm und Mika Mathes, welches Lukas für sich entscheiden konnte. Mit ausdrucksstarken Katas zog Denisa Gombalova in der Kata Leistungsklasse weiblich nach, schaffte es ins Finale und gewann die Silbermedaille. In der Kategorie U18 sammelte Marie Zinecker mit dem 5. Platz wertvolle Erfahrungen. Aufgrund dieser Erfolge zog Landestrainer Mohammed Abu Wahib ein positives Fazit: „Die vielen Trainingseinheiten des Kata-Landeskaders unter den erheblichen Corona-Einschränkungen haben sich gelohnt. Nun gilt es darauf aufzubauen, weiter hart zu trainieren und die Feinarbeit an den Katas fortzusetzen.“

Kata Team Eurocup

Auch im Kumite konnte das bayerische Team wichtige Akzente setzen. Die bayerische Bundeskaderathletin Lale Knupfer ließ in der Kategorie U21 -55 kg nichts anbrennen – mit Silber belohnte sie sich für ihren Einsatz. Suka Lirant zog nach und holte sich durch schnelle Techniken und agile Bewegungen den zweiten Platz in der Klasse U21 -84 kg. Taktisch versiert und mit dem nötigen Kampfeswillen schafften es Charlotte Rühlmann (U16 +54 kg), Cristina Fratila (U16 -54 kg) und Alessandro Engelhardt (U21 -67 kg) jeweils auf das Podest und konnten den 3.Platz mit nach Bayern holen. Lena Mick (U18 -59 kg) und Lukas Weitmann (U21 -75 kg) verpassten mit dem 5.Platz knapp das Podest und konnten wertvolle Wettkampfpraxis sammeln.

Trotz der sehr guten Erfolge sieht Leistungssportreferent und Landestrainer Gerhard Weitmann noch weiteres Potential, das es durch konstantes Training und weitere Meisterschaften zu entfesseln gilt: „Es war allerdings schon spürbar, dass die Athlet*innen fast ein Jahr keinen Wettkampf hatten. Im Kumite-Bereich ist Wettkampfpraxis besonders wichtig – ich denke unsere Sportler*innen brauchen noch einige Wettkämpfe, um wieder reinzukommen.“

Kumite Team Eurocup

Neben den Landeskadermitgliedern nutzten auch neun bayerische Kampfrichter die Gelegenheit wieder in den Wettkampfrhythmus zu kommen. Landeskampfrichter Dennis Schnauder kommentiert den Einsatz nach der langen Pause so: „Mein letzter Einsatz als Kampfrichter war bei den Bayerischen Meisterschaften im Februar 2020 in Forchheim und doch schon eine Zeit her. Wir Kampfrichter haben uns bei einem der letzten Landeskaderlehrgänge gut vorbereitet und waren doch schnell wieder in alter Form. Es hat Spaß gemacht auf der Tatami die Kämpfe, die auf sehr hohem Niveau geführt wurden, zu bewerten. Wir hoffen alle, dass bald auf Landes- und Bundesebene die Wettkämpfe wieder durchgeführt werden.“

Mit diesen Ergebnissen und Erfahrungen ist die Bewährungsprobe für das Team Karate Bayern bestanden. Die nächste Meisterschaft steht auch schon fest: Mit vollem Elan und Siegeswillen geht es zur Austrian Junior Open in Salzburg.

Bericht: Timo Lowinger

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