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03.09.2019 - Karate – ein generationsübergreifender Sport

Mitte der 80er-Jahre zierte die damals älteste Karate-Dame das Titelbild der ersten Ausgabe des DKV Magazins. Christel Weiß war Grund- und Hauptschullehrerin und hat kurz nach der Pensionierung im Alter von 61 Jahren durch einen Frauen-Anfängerkurs mit unserer Kampfkunst in Forchheim angefangen.

Ihre damaligen Trainer Silvia und Dr. Oliver Schnabel haben sie unter anderem bis zum 2. Kyu (Prüfer Horst Handel) begleiteten. Schließlich engagierte sie sich selbst als Kinder-Co-Trainerin und scheute es auch nicht öffentlich regionale und auch überregionale TV Auftritte zu bestreiten. Selbst in die BILD-Zeitung hat sie es unter dem Titel „Bumm – Oma Christel haut sie alle um!“ geschafft. Ihr Ehemann Fritz (pensionierter Grund- und Hauptschullehrer) war damals zunächst entsetzt über ihre Begeisterung zum Karate. Mit der Zeit merkte er, wie gut es seiner Frau damit geht und wurde als passives Mitglied ebenfalls Fan unserer Kampfkunst. Sie lebte diesen Sport von 1977 bis zu ihrem Tode 1995.

Nun tritt ihre Urenkelin Emma Kaiser mit 12 Jahren in die Fußstapfen ihrer Urgroßoma. Die Schülerin trainiert seit Februar 2018 in Forchheim und bleibt hoffentlich auch viele Jahre mit der gleichen Begeisterung wie damals Christel dabei.

Bilder: 1. SKZ Forchheim
Bericht: Melanie Feldmeier

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