05.10.2015 - Wolfgang Weigert referierte über Gesundheits- und Behindertensport in Japan

tokioEs war eine Aufsehen erregende Premiere: Zum ersten Mal referierte ein Nicht-Japaner über Karate im Mutterland dieser Kampfkunst und dazu noch im Headquarter der Japan Karate Federation (JKF).

aaDie Internationale Budo Universität Tokio (IBU) will in Kooperation mit der JKF Karate als Gesundheits- und Behindertensport in Japan etablieren. Prof. Dr. Kantaro Matsui und Prof. Dr. Toshiki Fujimoto, beide von der IBU, luden deshalb zusammen mit dem Präsidenten der JKS, Takashi Sasagawa, Wolfgang Weigert als Dozenten zu einem Symposium in die Räume der JKS ein. Hier folgten über 100 Trainer, Funktionsträger, Studenten und Pressevertreter aus ganz Japan dieser Premiere.

Wolfgang zeigte den Anwesenden in einer Powerpoint-Präsentation die Entwicklung des Behindertensports von den Bavarian Open bis hin zur WM in Bremen auf und stellte die signifikanten Ergebnisse der Evaluationen im Gesundheitssport der Uni Regensburg mit Burnout und Best Age vor. Danach ging er noch auf die fünf sozialen Komponenten von Karate ein, die unsere Kampfkunst weltweit einmalig erscheinen lassen.
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Sichtlich beeindruckt honorierten die Anwesenden Wolfgangs Vortrag in Englisch mit lang anhaltenden Applaus.

Die bislang einmaligen Aktivitäten des DKV i.S. Gesundheitssport, haben damit selbst im Mutterland des Karatesports ihre Anerkennung gefunden. Sowohl die IBU, wie auch die JKF strebt in Zukunft eine enge Zusammenarbeit auf allen Gebieten mit dem DKV an.

Christian Grüner/DKV-Medienreferent

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