22.05.2014 - 2. Platz beim Präventionspreis wissenschaftl. Institut für Prävention Gesundheit

2. Platz - DKV-Karate-Training im späten Erwachsenenalter
Präventionspreis wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen
Preisverleihung und Präventionskongress in Nürnberg

(München, 19.05.2014) Neue Ansätze für die Vorbeugung von Erkrankungen standen im Mittelpunkt des 3. WIPIG-PZ-Präventionskongresses, der vom 17. bis 18. Mai 2014 in Nürnberg stattfand. Im Rahmen des Kongresses wurde der bereits dritte WIPIG-DAZ-Präventionspreis vergeben. Aus 91 Bewerbungen in vier Kategorien hatte die Jury die besten Arbeiten ausgewählt. Die Preise wurden unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, verliehen.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: „Rechtzeitige Gesundheitsvorsorge ist der Schlüssel für ein langes Leben. Ich will die Bürger zu einer gesunden Lebensweise motivieren. Das Bayerische Gesundheitsministerium erarbeitet derzeit einen Präventionsplan – und unser Jahresschwerpunktthema 2014 ist Diabetes. Klar ist aber auch: Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen hat unserem KARATE-Projekt zusammen mit der Deutschen Apothekerzeitung den WIPIG-DAZ-Präventionspreis: 2. Platz in der Kategorie „Beste wissenschaftliche Arbeit" verliehen. Die Studie wurde am 17.05.14 mit einem Vortrag auf dem Bayerischen Apothekertag / WIPIG-PZ-Präventionskongress vorgestellt.

2-Platz-Wissenschaft-Projekt


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Hintergründe: Auswirkungen auf kognitive Funktionen und emotionale Befindlichkeit
Prof. Dr. Petra Jansen und Dr. Katharina Dahmen-Zimmer

Ziel der Studie war es, den Einfluss eines Karate-Trainings auf kognitive Funktionen und die emotionale Befindlichkeit älterer Mitbürger (Alter 67 - 93 Jahre) aufzuzeigen. Im Rahmen der Studie wurden vier Gruppen (Karate-Training; motorisches Training, kognitives Training, Testgruppe ohne Training) hinsichtlich Veränderungen der Parameter kognitive Funktion sowie emotionales Befinden untersucht. Hierzu wurden jeweils vor und nach dem Training Daten erhoben. Hinsichtlich der kognitiven Funktion konnte zwischen den Trainingsgruppen zwar kein Unterschied festgestellt werden. Alle Interventionsgruppen zeigten jedoch im Bereich kognitivem Leistungstempo eine Verbesserung gegenüber der Kontrollgruppe. Eine signifikante Steigerung des emotionalen Wohlbefindens konnte in der Karate-Gruppe nachgewiesen werden. Karate-Training könnte somit vor Depression im Alter schützen, da es als kombiniertes motorisches und kognitives Training einen höheren Benefit aufweist, als isoliertes motorisches oder kognitives Training.