09.01.2014 - Kyusho Jitsu im BKB / DKV

Kyushu-DKVDie ursprüngliche Übersetzung von Kyusho bedeutete „Vitalpunkt" oder auch „1 Sekunden Kampf" und ist kein an Stilrichtung gebundenes System. Kyusho Jitsu war ursprünglich die Basis aller klassischen Kampfkünste die aus Südostasien stammen. Daher ist auch der geschichtliche Verlauf im Grunde derselbe wie bei allen Kampfkünsten die aus dieser Region kommen.

Das Ziel der Kyusho Anwendung war es den Energiefluss des Gegners zu stören und zu stoppen indem man die Meridiane (Energiekanäle) und deren Vitalpunkte attackiert. Kyusho basiert auf Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin wie auch Akupunktur oder Shiatsu, jedoch mit dem Ziel zu zerstören und nicht wie normal üblich zu heilen.

Die versteckten Techniken des Kyusho Jitsu findet man in allen traditionellen Kampfkünsten mit Formen bzw. Katas. Hier gibt es keine Bewegungen ohne Bedeutung. Was in der reinen Kata als Block, Kame oder bedeutungslose Zwischenbewegung verstanden wird, beinhaltet immer einen Angriff auf einen oder mehrere Vitalpunkte.

Durch das Auseinandersetzen mit Kyusho Jitsu wird jeder Kampfkunsttreibende ein besseres Verständnis für seine Stilrichtung entwickeln.
Kyusho Jitsu hält nun auch im BKB/DKV seinen Einzug und kann jetzt unter Einhaltung der Satzung und Ordnungen im Verband unterrichtet werden, es ist nun auch möglich Kyu- und Dan-Prüfungen abzulegen.

Der BKB bietet 2014 dazu folgende Multiplikatoren- und Prüfungsvorbereitungs Lehrgänge an: 13. April, 29. Juni, 28. September, 07. Dezember alle in Ingolstadt / Oberhaunstadt. Weitere Kyusho Jitsu Lehrgänge können aus der BKB-Terminliste entnommen werden.

Auskunft und Info über BKB-Breitensportreferent Fritz Oblinger.