18.03.2011 - Evaluation "Karate ist Leben - lebenslang" an der Uni Regensburg


„Karate ist Leben – lebenslang“

eine Evaluation der Uni Regensburg will dies nun auch beweisen

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Regensburg. Was viele von uns schon seit Jahren und Jahrzehnten wissen: Karate kann von Jedem erlernt und bis ins hohe Alter problemlos ausgeübt werden. Diesen Umstand will der BKB nun auch wissenschaftlich belegen und zugleich die Verbesserung der Lebensqualität im späten Erwachsenenalter durch regelmäßiges Karatetraining in einer Doktorarbeit nachweisen. Untersucht wird in diesem Zusammenhang die Qualität des Karate innerhalb des Deutschen Karate Verbandes, bei welchem gerade im BKB eine solide Ausbildung der Übungsleiter maßgeblich dazu beiträgt.

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Steffi Nagel, die Leiterin der „Senioren-Gruppe“ und zugleich Schwarzgurtträgerin des Bushinkan Bad Abbach ist nicht nur langjährige Trainerin und Inhaberin der Fachübungsleiterlizenz, sondern auch noch ausgebildete Physiotherapeutin. Eine ideale Kombination für die Besonderheit der 12 Personen starken Karategruppe, bei welcher der jüngste Anfänger 65 Jahre und die älteste Teilnehmerin 85 Jahre alt ist.

Um aussagekräftige und beweisbare Ergebnisse zu bekommen, werden in dieser Evaluation neben der Ka-rategruppe auch drei gleichstarke Gruppen in Kognition, Gymnastik und keinerlei körperlicher und geistiger Anstrengung untersucht. Feder-führend für diese Evaluation ist wieder Dr. Katharina Dahmen-Zimmer und Prof. Dr. Petra Jansen von der Universität Regensburg, mit der der BKB zwischenzeitlich eine enge Kooperation eingegangen ist.

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Bewundernswert ist der Einsatz und die Ausdauer der Seniorentruppe. Steffi versteht es hervorragend, ihnen die Karatekenntnisse zu vermitteln. Fast nicht zu glauben: die Heian Shodan hatten unsere Senioren innerhalb kurzer Zeit schon im Programm.

Im Herbst wird die Studie abgeschlossen sein und wir dürfen uns jetzt schon auf die Ergebnisse freuen, die sicherlich wieder ein großes mediales Interesse wecken werden.

„Karate ist Leben – lebenslang!“


Bericht und Bilder:
Melanie Müller