09.08.2010 - 20.000 Tsuki vor 20.000 Zuschauern mit Innenminister Herrmann

Das jährliche Forchheimer Annafest, heuer zum 170ten Male veranstaltet, beginnt alle fünf Jahre mit einem großen Umzug der lokalen und überörtlichen Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Sport auf den Kellerberg, wo dann 10 Tage lang in schattigen Bierkellern auf bis zu 30.000 Sitzplätzen gefeiert wird. Folglich eine Selbstverständlichkeit, dass auch dieses Jahr unter den mehr als 2500 Zug – Teilnehmern über 70 Sportlerinnen und Sportler des 1. Shotokan – Karate – Zentrums Forchheim e.V. waren, um im weißen Dogi nach Gürtelgraden geordnet unter den Augen von Innenminister Joachim Herrmann und Oberbürgermeister Franz Stumpf an den rund 20.000 Zuschauern vorbeizuziehen und diese mit kurzen Vorführungen zu unterhalten.

Der jüngste Forchheimer Karateka war dabei gerade mal 5 Jahre, der älteste 64. Immerhin 17 Danträger des Vereins gaben dabei abwechselnd die Kommandos, um für synchrone Tsuki – Rhythmen zu sorgen; da sich dazu insgesamt 29 Gelegenheit boten (immer, wenn der Zug auf seiner 4 km – Strecke ins Stocken geriet) bekamen die Zuschauer neben reichlich „Heian Shodan“ und Randori auch über 20.000 Tsuki zu sehen – gewissermaßen „ein Tsuki für jeden Zuschauer“.

Einhellige Meinung vieler Beobachter: „Die Karateleut’ worn die Besten, die ham wenigstens wos g’macht und des alla midanand („alle miteinander“)“: Werbung also für unser Karate, zur Nachahmung empfohlen, wobei die Forchheimer vereinzelte und unvermeidliche Kommentare (noch immer!) über „weiße Schlafanzüge“ und „Judo – Kittel“ souverän vorbeiziehen ließen wie die Wolken und ihren Weg gingen…

zuki-gruppe-Forchheim