08.08.2010 - 15 Jahre 1. Chiemgauer Kampfsport- und Karateschule Traunreut

Vor genau 15 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der 1. Chiemgauer Kampfsport- und Karateschule Traunreut.

Im Juli 1995 versammelte Richard Schalch eine Handvoll ebenso Karatebegeisterte um sich und aus dem Traum aller Beteiligten, einen eigenen Verein zu gründen, wurde Wirklichkeit.

Mit seinerzeit bereits 88 Mitgliedern und der stetig wachsenden Nachfrage wurde der angemietete Trainingsraum im Fitnessstudio in der Finkensteiner Straße bald zu klein, so dass man sich nach geeigneten Räumlichkeiten umsehen musste.  Schlussendlich fand des 1. CKKS Traunreut e.V. zwei Jahre später seine neue Heimat im Untergeschoss des ehemaligen Württemberger Hofs. Nach zumeist in Eigeninitiative der Vereinsmitglieder erfolgten umfangreichen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen war es nun endlich möglich, im vereinseigenen Dojo flexible und familiengerechte Trainingszeiten anzubieten.

Damals wie heute ist es oberstes Prinzip des mittlerweile 250 Mitglieder zählenden Vereins, Karate mit Kompetenz und Spaß an der Sache zu vermitteln, um so die Erfolgsvoraussetzungen für den gesundheitsorientierten Leistungs- und Breitensport zu schaffen und zu halten. Seit 2003 widmet sich Richard Schalch auch Menschen mit Behinderungen. Mit Geduld und großem Einfühlungsvermögen trainiert er Karatekas mit körperlich oder geistigem Handicap und konnte auf verschiedenen Wettkämpfen, unter anderem der Deutschen Meisterschaft für Menschen mit Behinderung, großartige Erfolge und sogar Titel erzielen.

Zu Ehren des 15. Vereinsjubiläums der 1. CKKS Traunreut wurde etwas ganz Besonderes für die Mitglieder und Freunde des Karatevereins organisiert. Der Präsident des Deutschen Karateverbands und Vizepräsident des Karateverbands für Menschen mit Behinderung Wolfgang Weigert persönlich führte einen eintägigen Lehrgang durch. Zusammen mit Richard Schalch in der Kommission sitzend galt dieser Tag auch gleichzeitig als Prüfungslehrgang für alle Altersgruppen, bei dem ca. 90 Karatekas die Gurtprüfung abgenommen wurde.

Schwarzgurte-traunreut


Folgende Sportler waren erfolgreich:

  • 9. Kyu (Weiß-Gelbgurt): Schalch Selina
  • 8. Kyu (Gelbgurt): Bründl Felix, Eisenbichler Noah, Heitmann Luan, Heitmann Nicole, Kuka Viola, Lehrer Pia, Lehrer Raphael, Schuhbeck Dominik, Starke Ella-Marie, Waigand Merlin
  • 7. Kyu (Orangegurt): Auer Nepomuk, Cakoli Sofia, Dik Andreas, Huber Manuela, Lederer Kirstin, Miesgang Julia, Osterhammer Martin, Rasumny Georg, Reicheneder Gina, Schalch Alexander, Schlögl Willi jun., Sowa Patricia
  • 6. Kyu (Grüngurt): Müller Andreas, Müller Sandra
  • 5. Kyu (Blaugurt): Schalch Andreas, Schalch Marcel
  • 4. Kyu (Lilagurt): Auburger Lukas, Gruber Jessica, Jarda Kristina, Jevtic Marko, Lauer Christoph, Rasumny Andreas, Ruf Markus, Schalch Pascal, Schneider Renat, Skalac Aylin, Skalac Fabio-Robert, Terengin Anatol, Terengin Wladimir, Wergowskij Alexander, Wergowskij Arthur
  • 3. Kyu (1. Braungurt): Borger Maxim
  • 2. Kyu (2. Braungurt): Gramsamer Katrin
  • 1. Kyu (3. Braungurt): Mazur Dennis, Mazur Ingo, Senft Franz


Des Weiteren haben ihre Schwarzgurt-Prüfung bestanden:

  • 1. DAN: Dürr Alexander, Jobst David, Dr. Ines Laukandt, Alexandra Wohlleben
  • 2. DAN: Mayer Cornelia, Wohlleben Ulrike
  • 3. DAN: Tita Helmut, der im Übrigen mit junggebliebenen 62 Jahrender älteste Prüfling war.

Besonders zu erwähnen ist Thomas Winkler, der als erster Rollstuhl fahrender Karateka im Chiemgau seine 8. Kyu-Prüfung ebenfalls mit Bravour bestanden hat.

Der 1. CKKS Traunreut e.V. hat sich in den letzten Jahren vom kleinen Hobbyverein zur mittlerweile national und international anerkannten Karateschule mit überragenden Leistungen auf allen Ebenen entwickelt. Allen möglichen Zweiflern von vor 15 Jahren wurde bewiesen, dass der Traum nicht nur eine fixe Idee, sondern eine von Idealismus, Engagement und herausragenden Erfolgen geprägte Realität geworden ist.