Wolfgang Weigert begleitet Karate-Delegation bei Paralympics in Rio

rioRio de Janeiro. Der WKF Präsident Antonio Espinos, WKF-Generalsekretär Toshi Nagura und der WKF-Beauftragte für das IOC und IPC, Wolfgang Weigert repräsentieren die WKF bei den Paralympics in Rio de Janeiro. Bei zahlreichen Meetings und Gesprächen mit Verantwortlichen des IPC und auch des IOC wurde die Wertschätzung von Karate und damit der WKF deutlich.

Da die Entscheidung der Programmsportarten für die Paralympischen Spiele in Tokio schon im Januar 2015 fiel und die WKF zu diesem Zeitpunkt noch nicht Mitglied des IPC war, liegt der Focus bei der Teilnahme der Paralympischen Spielen 2024.


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(Bild während der Eröffnungszeremonie der Paralympics 2016 in Rio)


Hier gilt es Lobbyarbeit zu leisten und zugleich Karate als einen Top-Sport zu präsentieren. Höhepunkt war ein ausführliches Gespräch mit IPC-Präsident Sir Phillip Graven, der hier seine große Sympathie für Karate bekundete.

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(Toshi Nagura, Antonio Espinos, Wolfgang Weigert und mit dem paralympischen Präsident und Karate-Generalsekretär von Nepal (v.l.) mit der traditionellen nepalesischen Kopfbedeckung als Geschenk)

 
Zugleich konnte Wolfgang Weigert seinen Aufenthalt in Rio zu Gesprächen mit den Deutschen Vertretern wie z.B. Julius Beucher, DBS Präsident, Michael Vesper, DOSB Generalsekretär, oder Gerhard Böhm, Leiter des Sports im BMI, nutzen. Eine besondere Freude war sein Wiedersehen mit Willi Lemke, dem Sportbotschafter der Vereinten Nationen, der sich zwischenzeitlich als Karate-Fan outet. Er hat Wolfgang fest seinen Besuch bei der WM in Linz zugesagt. Karate ist endgültig in der Welt des Sports und damit im IOC und im IPC angekommen.

Text: Christian Grüner
Bilder: privat